Shortlist-Projekte 2022

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Carbon Capture Towers

Alessandro Bianchi (IT) mit A. Rebeca, C. Rodriguez, I. Agrawal, K. Mathews, P. Soundy, P. Rawat, D. Fuentes, V. Cornejo, M. B. Aguirre.

Die Carbon Capture Towers sollen das Profil der Vorstadt verbessern und die Luftverschmutzung durch Feinstaub reduzieren. Durch seine Hervorhebung der vertikalen Landschaft von Cremona verstärkt das Projekt die Beziehung zu den alten Türmen der Stadt. Mit ihrer biophilen Form, die ihre architektonische Funktion mit der Reinigung der Luft auf einer lokalen Ebene verbindet, beherbergen die 21-stöckigen Türme u.a. Wohnungen, Büros und Restaurants.

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Would you like to take the climate walk with me?

Klara Jörg, Julian Raffetseder (AT / CH)

Das Projekt untersucht das Öffentlichkeitspotential der Wiener Innenhöfe, um neue Zugänglichkeiten zu schaffen und von der Diversität des darin bestehenden zu profitieren. Diese Maximierung des urbanen Raums durch die Nutzung von bisher ungenutzten Resträumen ermöglicht auch die Verdichtung der Bestandsgebäude durch Aufstockung und Aufdickung - bauliche Eingriffe mit gezielt gestalteten klimatischen Auswirkungen. Die Bewohner_innen der verdichteten Stadt profitieren von einem vielfältig klimatischen Angebot an Außenräumen, zusätzlichem Wohnraum und neuen Verbindungen im Quartier.

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Reduce, Reuse, Recycle -Realtime Participatory Living

Alexander Grasser, Alexandra Parger (AT)

Die Vision von einer offenen und flexiblen Architektur sowie einem nachhaltigen Lebensraum stellt die Bedürfnisse der BewohnerInnen in den Vordergrund. Lebensräume, die individuell gestaltet und an die verschiedenen Lebensphasen angepasst werden können. Mit Hilfe eines computergestützten partizipativen Entwurfsprozesses werden individuelle Gestaltungsideen und kompatible Gebäudekomponenten in eine kohärente, kollektive, offene Architektur umgesetzt, die sowohl die Gestaltungsrichtlinien "reduce, reuse and recycle" berücksichtigt als auch an den regionalen Kontext angepasst ist.

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Stadtlandschaft

Nikola Pohl, Marie Waller (AT)

Das Konzept „Stadtlandschaft“ entwickelt Typologien, welche eine Synergie von Natur und Stadt darstellen. Es entsteht einerseits ein neuer, hybrider Siedlungsraum, andererseits wird die Identität und Diversität der bestehenden Landschaft erhalten und gestärkt. Die endliche Ressoure „Fläche“ wird durch die Synergie multicodiert, um ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur herzustellen. Bauliche „Katalysatoren“ innerhalb der Typologien geben Impulse, um nachhaltige Kreisläufe zu etablieren und um einen stabilen, zukunftssicheren und qualitativen Lebensraum für Mensch, Flora und Fauna zu schaffen.

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The Grafted City

Alberto Roncelli (IT)

Das Projekt präsentiert eine kritische Lektüre der anonymen Räume der heutigen Stadt – die Überbleibsel oder leftovers – und untersucht ein Modell der städtischen Verdichtung, das künftig eine nachhaltige Lebensweise unterstützen soll. Vor allem erschafft die Crafted City ihre Landschaft durch die Zurückgewinnung nicht ausreichend genützter Räume und durch die Förderung der Schaffung eines Netzes von architektonischen Experimenten in Leichtbauweise, um neue Nachhaltigkeitsmodelle hervorzubringen, zu testen und zu iterieren. Das Ziel des Projekts ist es, eine neue Sprache für eine widerstandsfähige urbane Architektur zu veranschaulichen.

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The Upcycling Hub: New Spatialities for the Circular Cities

Alberto Roncelli, Nicole Vetttore (IT / CH)

Neue Depots und Fabriken für die Lagerung und Umnutzung von Gebäudekomponenten entwickeln sich als Schlüsselräume der urbanen Kreislaufwirtschaft. The Upcycling Hub untersucht die Möglichkeit, die Funktion dieser Räume jenseits ihrer logistischen Zwecke zu erweitern, und ihnen eine Rolle als gesellschaftliche Aggregatoren und lokale Marktplätze zu schaffen. Das Ziel des Projekts ist es, die Prozesse der Kreislaufwirtschaft sichtbar, zugänglich und attraktiv zu machen, durch eine Architektur, die Netzwerke nicht nur von Objekten sondern auch von Menschen fördert.

Zusatzpreis Wien

in Kooperation mit der Wirtschaftsagentur Wien

Aus den 17 Einreichungen aus Wien wählte die Jury gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur Wien ein Gewinnerprojekt aus, welchem in Folge ein exklusives Coaching mit Fokus auf Kreativwirtschaft ermöglicht wird.

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Greta. Das Grätzlwohnzimmer

Antonia Karner, Luca Bierkle & Philippe-Maurice Hällmayer

Die Idee dahinter ist, Grenzen des öffentlichen Raumes zu sprengen und ihn um den Innenbereich zu erweitern. Wie kann das funktionieren? Leerstehende Erdgeschosszonen umnutzen und die neu gewonnenen Räume in einem partizipativen und ergebnisoffenen Prozess für die Menschen vor Ort freigeben. GRETA nutzt das Potenzial von Leerstand und wandelt es mit den Bedürfnissen der Nutzer_ innen um. Hier wird ganzjährig Raum zurückgegeben, der das Grätzl belebt und konsumfreie Nutzungen sowie Begegnungen ermöglicht - Öffentlichkeit wird neu gedacht.

Die Wirtschaftsagentur Wien ist eine starke Partnerin der städtischen Kreativszene unter anderem in den Bereichen Mode, Design, Kunstmarkt, Gaming, Musik, sowie Architektur und arbeitet mit hochkarätigen Expert_innen und Trainer_innen zusammen.

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