18
JUN
2018
Update
Shortlist | Superscape 2018

Aus insgesamt 69 Einreichungen von Teilnehmer_innen aus 21 Nationen nominierte die Jury nun sechs Konzepte für die Shortlist, die über den Sommer weiter ausgearbeitet werden sollen.

Ephemeral Landscapes: Redefining the narratives of urban space | Julia Dorninger, Wien (AT)

Ephemeral Landscapes hinterfragt etablierte  Planungsprozesse, Parameter und die oftmals unflexiblen Strukturen, die nach diesen Planvorgaben entstehen. Ephemeral Landscapes evoziert ein radikales Umdenken in der Entwicklung von Raum, der hier primär als bedürfnisgenerierender Leerraum verstanden wird. Dieses physische Vakuum besitzt die Energie zur materiellen Expansion: Bewegungen und Handlungen ordnen dem Raum seine Aufgaben zu, wodurch dieser kontinuierlich, situativ weiterentwickelt wird.

Hecate Non Visible City | Yota Passia, Panayotis Roupas - studioentropia architects, Athen (GR)

Hecate betrachtet die Stadt als eine Struktur aus physischem Raum und Beziehungsraum. Während sich der physische Raum beobachten lässt, liegen Beziehungsfelder auf einer virtuellen
Ebene, die erst bewusst wahrgenommen werden, wenn sie gezielt angesteuert werden.
Hecate ist eine interaktive Stadtlandschaft, die die einzelnen Schichten, die das Design der Stadt beeinflussen, entziffert, kartographiert und verbindet und somit existierende wie zu schaffende Stadtstrukturen assoziiert und dissoziiert, kontrolliert, bestimmt und konsumiert.

Posthuman ARCHE | Ka-man (Carmen) Lam, Weimar (DE)

Zwischen Anthropozän und Technosphäre verlangen Praktiken unseres posthumanen Daseins ein Umdenken in der Unterscheidung zwischen Menschlichem und Technologischem. In dem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie das menschliche Kollektiv neu geplant werden soll? Posthuman ARCHE schlägt ein neues Kollektiv vor, das unter Einbeziehung posthumaner Subjekte, nichtmenschlicher Protagonist_innen, des Systems Erde, Umweltressourcen und Infrastrukturnetzwerke, eine Art missionarische Besatzung bildet. Inspiriert von der biblischen Erzählung, wird der Vorgang der Paarbildung als algorithmische Strategie der Gegenseitigkeit und Widerstandsfähigkeit neu interpretiert.

The Domestic Discontinuous | Ioana Suliciu, Wien (AT)

Wohnräume werden zunehmend auf Zeit genutzt. „Zu Hause“, das bestimmt nicht mehr nur einen spezifischen Ort, sondern besteht aus einer Vielzahl an diskontinuierlichen Lebensumgebungen, die ständig auf Instagram präsentiert und rekombiniert werden, also austauschbar sind. Domestic Discontinous beruht auf der Idee, dass freizugängliche Orte in der Stadt, sich an verschiedenste Bedürfnisse, Hobbys, Jobs oder spezifische  Lebensphasen anpassen – ebenso das „Zuhause“. Die Trennung zwischen privatem und öffentlichem Raum wird aufgelöst und die Vermischung von verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten und sozialen Gruppen gefördert.

The New Anthropocene | Jan Sienkiewicz, Kopenhagen (DK)

The New Anthropocene beschäftigt sich mit zwei gesellschaftsprägenden Kräften – dem technologischen Fortschritt und dem radikalen Humanismus. Dem Loblied auf das Individuum stehen die Entstehung nicht-menschlicher Intelligenz, die Erschaffung immersiver Simulationen und die
daraus resultierende Hyperrealität gegenüber. Als Ergebnis der Humanisierung eines Netzwerks sowie einer strukturierten Simulation wird ein System des gegenseitigen Verständnisses zwischen menschlicher und nichtmenschlicher Intelligenz aufgebaut, das Räume in einem kontinuierlichen Prozess der Rekonstruktion formt.

The Permanetly Temporary: in the age of gravity-independent architecture | Viktória Sándor, Wien (AT)

Fragen, die vom urbanen Bevölkerungswachstum und von sich wandelnden Gesellschaftsmustern aufgeworfen werden, verlangen neue Strategien in Architektur und Stadtplanung. Der Kontrast zwischen dem starren physischen Umfeld und die steigende Bedeutung von Flexibilität führen zu Spannungen. Um dem entgegen zu wirken, gilt es die  Anpassungsfähigkeit des physischen Raums zu steigern und somit das Stadtvolumen effektiver zu „programmieren“. Mittels Flugrobotern könnten temporäre Räume entstehen, die in die bestehende Stadtstruktur integriert werden und somit die Dynamik der Stadt erhöhen.

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Superscape 2018 sucht Visionen
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Belvederetower 2055 | Andreas Mayer
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